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Erektionsprobleme in der Partnerschaft: So kann der Partner helfen


Älteres Paar im Bett

Erektionsstörungen können eine erhebliche Belastung für die Partnerschaft sein. Sie betreffen nicht nur die körperliche Ebene, sondern auch das emotionale Wohlbefinden beider Partner.

Wann spricht man von einer erektilen Dysfunktion (ED)?

Gelegentliche Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten, sind normal. Eine erektile Dysfunktion beschreibt eine Beeinträchtigung der Erektionsfähigkeit, bei der über einen längeren Zeitraum in der Mehrheit der Fälle keine ausreichend stabile oder anhaltende Erektion erreicht werden kann. Dies kann das Sexualleben nachhaltig beeinträchtigen. Von einer dauerhaften Erektionsstörung spricht man jedoch erst, wenn diese Probleme in mehr als zwei Dritteln der Fälle über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten bestehen. Die Ursachen einer erektilen Dysfunktion sind vielfältig und reichen von physischen Erkrankungen bis hin zu psychischen Belastungen. Erektile Dysfunktion wird hauptsächlich durch Veränderungen der Gefäße und Nerven im männlichen Penis verursacht. Zu den weiteren möglichen Auslösern zählen hormonelle Ungleichgewichte, anatomische Besonderheiten, bestimmte Medikamente sowie psychologische Faktoren.

Wie sollte man mit Erektionsstörungen in der Beziehung umgehen?

Erektionsprobleme sind ein sehr sensibles Thema. Sprechen Sie offen mit Ihrem Partner darüber und vermeiden Sie Schuldzuweisungen. Eine ruhige und einfühlsame Herangehensweise stärkt das Selbstwertgefühl des betroffenen Mannes und trägt dazu bei, Stress abzubauen. Gemeinsam können Wege gefunden werden, um die Situation zu verbessern.

Schuldgefühle bei Erektionsproblemen des Partners – Wie geht man damit um?

Viele Partnerinnen oder Partner fühlen sich mitverantwortlich für die Erektionsprobleme ihres Partners. Allerdings gibt es zahlreiche Ursachen für eine erektile Dysfunktion, darunter organische Faktoren wie Arteriosklerose, Diabetes mellitus oder Testosteronmangel sowie psychische Probleme wie Stress, Angst oder Depressionen. 

Unterstützung des Partners bei erektiler Dysfunktion – Was kann man tun?

Unterstützung bedeutet, Verständnis zu zeigen und Druck zu vermeiden. Viele Männer fühlen sich bereits durch ihre Situation belastet. Zeigen Sie Ihrem Partner, dass die Qualität der Beziehung nicht von seiner Erektionsfähigkeit abhängt. Intimität besteht nicht nur aus Geschlechtsverkehr – auch emotionale Nähe, Zärtlichkeit und gemeinsame Aktivitäten können das Vertrauen und die Verbindung stärken.

Verhaltenstipps für Partnerinnen und Partner – Was sollte vermieden werden?

Druck, Vorwürfe oder Vergleiche mit früheren sexuellen Erlebnissen verstärken die Unsicherheit des betroffenen Mannes. Vermeiden Sie es, die Erektionsstörung als Zeichen mangelnder Anziehung oder Desinteresse zu interpretieren. Die richtige Herangehensweise ist, das Thema in einer ruhigen Atmosphäre anzusprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Wie kann man zur Behandlung von Erektionsproblemen beitragen?

Ein Urologe kann feststellen, ob körperliche Faktoren wie Arteriosklerose, Diabetes mellitus oder ein Testosteronmangel vorliegen. Falls psychische Faktoren eine Rolle spielen, kann eine Psychotherapie sinnvoll sein. Medikamente wie Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) können in manchen Fällen helfen, allerdings sollte die Einnahme stets ärztlich überwacht werden.

Wie lange dauern Erektionsstörungen und gibt es eine Heilung?

Die Dauer einer erektilen Dysfunktion hängt von der Ursache ab. Organisch bedingte Erektionsprobleme bleiben häufig bestehen, wenn sie unbehandelt bleiben, während psychisch bedingte Störungen oft schwanken. Mit der richtigen Behandlung kann jedoch in vielen Fällen eine Verbesserung erreicht werden.

Welche Potenzmittel stehen zur Verfügung?

Medikamente wie PDE-5-Hemmer (z. B. Sildenafil, Tadalafil) helfen vielen Männern, eine ausreichende Erektion zu bekommen. Die Einnahme sollte jedoch ärztlich überwacht werden, da Nebenwirkungen auftreten können. Zudem gibt es alternative Behandlungsmöglichkeiten wie Hormontherapien, Injektionen oder Vakuumpumpen, die in bestimmten Fällen sinnvoll sein können.

Fazit – Der richtige Umgang mit Erektionsproblemen in der Partnerschaft

Erektionsprobleme sind ein Problem, das viele Männer betrifft. Ein offener, verständnisvoller Umgang innerhalb der Partnerschaft kann dazu beitragen, den Druck zu reduzieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die Ursachen für eine erektile Dysfunktion sind vielfältig, und je nach Auslöser gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten. Eine ärztliche Abklärung ist in jedem Fall sinnvoll, um eine effektive Unterstützung zu gewährleisten.

Bild von Freepik